Zeitplan für den Hochzeitstag
Ein schriftlicher Zeitplan hält am Hochzeitstag alle Beteiligten auf demselben Stand: Braut und Bräutigam, Trauzeugen, Familie, Fotograf, Location und Catering. Er entsteht am besten etwa vier Wochen vorher, wenn Anzahl der Gäste, Ablauf der Trauung und Programm der Feier feststehen.
Sieben Ablaufblöcke
Ein Hochzeitstag gliedert sich üblicherweise in sieben Blöcke. Die konkreten Uhrzeiten hängen vom Ort der Trauung, der Anreise der Gäste und der Tageszeit der Feier ab — als Orientierung für eine Trauung am frühen Nachmittag:
- Styling und Vorbereitung: Haare, Make-up und Ankleiden, meist zwei bis drei Stunden vor der Trauung
- Erstes Sehen und private Fotos, falls Braut und Bräutigam sich vor der Trauung sehen möchten
- Anfahrt zur Trauung mit Zeitpuffer für Verkehr und Parkplatzsuche
- Trauung selbst, standesamtlich meist 20 bis 30 Minuten, kirchlich oder frei oft 45 bis 60 Minuten
- Gratulation und Gruppenfotos direkt im Anschluss an die Trauung
- Empfang mit Sekt oder Fingerfood, während Location und Catering die Feier vorbereiten
- Feier mit Essen, Reden, erstem Tanz und Party bis zum vereinbarten Ende
Pufferzeiten einplanen
Jeder Block sollte einen Puffer von 15 bis 30 Minuten enthalten, besonders vor der Trauung und vor den Gruppenfotos. Styling dauert bei mehreren Personen fast immer länger als geplant, und Gruppenfotos mit vielen Gästen brauchen Zeit, um alle an der richtigen Stelle zu versammeln. Ein Zeitplan ohne Puffer gerät bei der ersten kleinen Verzögerung ins Wanken und zieht sich dann durch den ganzen Tag.
Abstimmung mit Fotograf, Location und Trauzeugen
Der Zeitplan geht am besten spätestens eine Woche vorher an alle Dienstleister und an die Trauzeugen. Fotografin oder Fotograf brauchen konkrete Uhrzeiten für Vorbereitung, Trauung, Gruppenfotos und Paarshooting, damit sie ihre eigene Route planen können. Die Location braucht Klarheit über Ankunftszeit der Gäste, Beginn des Essens und geplantes Ende der Feier. Die Trauzeugen übernehmen häufig die Koordination am Tag selbst und sollten den Ablauf so genau kennen wie das Brautpaar.
Zeitplan und Checkliste zusammen nutzen
Der Zeitplan regelt den Ablauf eines einzelnen Tages, die Checklistedie Monate davor. Wer beides kombinieren möchte, trägt das Hochzeitsdatum in denPDF-Generator ein: die Phase „1 Woche vorher" enthält bereits den Hinweis, den Zeitplan an alle Beteiligten zu verschicken. Für die Aufgaben der Trauzeugen am Hochzeitstag gibt es eine eigene Seite unter Trauzeugen, für die Sitzordnung während des Essens unter Sitzplan.