Hochzeitsbudget planen
Ein Hochzeitsbudget beginnt mit einer Gesamtsumme, die beide Seiten gemeinsam festlegen — einschließlich möglicher Zuschüsse der Familien. Erst danach folgt die Aufteilung auf die einzelnen Kostenblöcke.
Die größten Kostenblöcke
Location und Catering bilden typischerweise den größten Anteil des Budgets, weil sie sowohl die Miete des Ortes als auch das Essen und die Getränke für alle Gäste umfassen. Danach folgen Fotograf oder Videograf, Musik (DJ oder Band), Kleidung für Braut und Bräutigam, Blumen und Dekoration, Papeterie sowie die Ringe. Kleinere, aber leicht vergessene Posten sind Standesamtsgebühren, Trinkgelder, Transport und ein Notfallpuffer.
Beispiel-Verteilung in Prozent
Als grobe Orientierung für ein Gesamtbudget, unabhängig von der absoluten Höhe:
- Location und Catering: rund 40 bis 45 Prozent
- Fotograf und Videograf: rund 10 bis 12 Prozent
- Musik und Unterhaltung: rund 8 bis 10 Prozent
- Kleidung, Schuhe und Styling: rund 8 bis 10 Prozent
- Blumen und Dekoration: rund 8 Prozent
- Papeterie, Ringe und Geschenke: rund 8 Prozent
- Transport, Übernachtung und Sonstiges: rund 5 Prozent
- Puffer für Unvorhergesehenes: rund 5 bis 10 Prozent
Die tatsächliche Aufteilung verschiebt sich je nach Prioritäten: Ein Paar mit Fokus auf Fotografie gibt dort bewusst mehr aus und kürzt dafür bei Blumen oder Papeterie. Wichtig ist, dass die Summe der Blöcke am Ende zum Gesamtbudget passt, nicht die genaue Prozentzahl je Block.
Puffer für unerwartete Ausgaben
Ein Puffer von 5 bis 10 Prozent des Gesamtbudgets fängt typische Überraschungen ab: zusätzliche Gäste, ein spontan gebuchtes Extra beim Catering, Nachbesserungen an der Deko oder gestiegene Preise zwischen Angebot und Buchung. Ohne diesen Puffer verschiebt jede unerwartete Ausgabe das Budget an anderer Stelle nach unten.
Budget und Gästezahl hängen zusammen
Viele Kostenblöcke skalieren direkt mit der Gästezahl: Catering, Getränke, Sitzplätze, Papeterie und teils auch die Location. Eine frühe Entscheidung über die ungefähre Gästezahl — Punkt eins der Checkliste — macht die Budgetplanung deutlich zuverlässiger. Für die konkrete Zusammenstellung der Gästeliste gibt es eine eigene Seite unterGästeliste. Wer die Budgetposten mit Fälligkeitsterminen verbinden möchte, findet auf /checkliste-erstellen/ die passenden Zahlungstermine für Anzahlungen und Restzahlungen im PDF.